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Diagonalzurren vs. Niederzurren

Diagonalzurren vs. Niederzurren: Unterschiede, Vorteile & Anwendungsbereiche

Die richtige Ladungssicherung ist entscheidend für Sicherheit, Rechtskonformität und effiziente Logistik. Zwei der wichtigsten Methoden sind das Diagonalzurren und das Niederzurren. Doch worin unterscheiden sie sich, wann ist welche Methode sinnvoll und welche Vorteile bieten sie in der Praxis? Hier findest du alle Antworten im direkten Vergleich – inklusive Tipps für die Auswahl der richtigen Zurrmittel.

Kurzer Überblick:
  • Niederzurren: Die Ladung wird mit Zurrgurten oder -ketten nach unten auf die Ladefläche gedrückt. Die Reibung hält die Ladung in Position.
  • Diagonalzurren (Direktzurren): Die Ladung wird mit mindestens vier Zurrmitteln schräg (diagonal) fixiert und direkt gegen Verrutschen gesichert.
  • Beide Methoden sind nach DIN EN 12195-1 genormt und für unterschiedliche Ladungsarten geeignet.
Vergleich: Diagonalzurren vs. Niederzurren
Kriterium Niederzurren Diagonalzurren
Wirkprinzip Erhöhung der Reibung durch Niederhalten Direktes Festzurren gegen Bewegung
Anzahl Zurrmittel Mind. 2, meist mehr Mind. 4 (je nach Ladung)
Einsatzbereich Stabile, schwere Ladung mit hoher Reibung Empfindliche, leichte oder rutschige Ladung
Vorteile Schnell, wenig Material, einfach umzusetzen Sehr hohe Sicherheit, unabhängig von Reibung
Voraussetzungen Hoher Reibwert, saubere Ladefläche Geeignete Zurrpunkte an Fahrzeug & Ladung
Typische Fehler Zu geringe Vorspannung, falscher Winkel Falsche Befestigungspunkte, zu wenig Zurrmittel
Praxis-Tipps für die Auswahl:
  • Für schwere, kompakte Güter mit rauer Oberfläche ist Niederzurren meist ausreichend und effizient.
  • Für Maschinen, Fahrzeuge oder empfindliche Ladung empfiehlt sich das Diagonalzurren für maximale Sicherheit.
  • Kombiniere beide Methoden bei besonders anspruchsvollen Transporten.
  • Immer auf intakte, normgerechte Zurrmittel (z. B. GK8-Ketten, geprüfte Zurrgurte) achten!
FAQ – Diagonalzurren & Niederzurren:
  • Wann ist Diagonalzurren vorgeschrieben? Bei Ladung mit niedrigem Reibwert oder wenn ein Verrutschen mit Niederzurren nicht verhindert werden kann.
  • Wie viele Zurrmittel brauche ich mindestens? Diagonalzurren: mindestens 4, Niederzurren: mindestens 2, abhängig von Gewicht und Ladungssicherungskonzept.
  • Darf ich beide Methoden kombinieren? Ja, das erhöht die Sicherheit bei anspruchsvoller oder gefährdeter Ladung.
  • Welche Normen gelten? DIN EN 12195-1, VDI 2700 und DGUV Vorschriften zur Ladungssicherung.
  • Was ist bei der Kontrolle zu beachten? Regelmäßige Sichtprüfung der Zurrmittel und Nachspannen bei Bedarf.
Standards & Vertrauen:
  • Geprüfte Zurrketten und Zurrgurte nach EN 12195-3 & EN 12195-2
  • Fachkundige Beratung zur optimalen Ladungssicherung
  • Praxisnahe Schulungen und Checklisten auf Anfrage
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