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Berechnung Ladungssicherung – Was gibt es zu beachten?

Berechnung Ladungssicherung – Was gibt es zu beachten?

Die richtige Berechnung der Ladungssicherung ist entscheidend für sichere Transporte und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Fehler bei der Auswahl von Zurrmitteln, Zurrkraft oder Reibwert können zu schweren Unfällen führen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du die Ladungssicherung korrekt berechnest, welche Faktoren wichtig sind und welche Formeln in der Praxis angewendet werden.

Wichtige Faktoren für die Berechnung:
  • Gewicht der Ladung (kg oder t)
  • Reibbeiwert (μ) zwischen Ladung und Ladefläche
  • Beschleunigungskräfte (Bremsen, Kurven, Anfahren)
  • Zurrwinkel und Anzahl der Zurrmittel
  • Zurrkraft (LC – Lashing Capacity) der verwendeten Ketten oder Gurte
  • Normen: EN 12195-1 (Berechnung), EN 12195-2/-3 (Zurrgurte/-ketten)
Schritt-für-Schritt: So berechnest du die Ladungssicherung
  1. Ladungsgewicht bestimmen: Gesamtgewicht der zu sichernden Ladung erfassen.
  2. Reibwert ermitteln: Materialpaarung prüfen (z. B. Holz auf Holz: μ ≈ 0,4).
  3. Erforderliche Sicherungskraft berechnen:
    Für Niederzurren:
    Fs = (m × a × g - μ × m × g) / (cos α × STF × n)
    Für Direktzurren (Diagonalzurren):
    Fs = m × a × g / (sin β × n)
    m = Masse der Ladung, a = Beschleunigung (meist 0,8 für Bremsen), g = 9,81 m/s², n = Anzahl Zurrmittel, α/β = Zurrwinkel.
  4. Zurrmittel auswählen: LC (Lashing Capacity) muss ≥ berechneter Sicherungskraft sein.
  5. Ergebnis prüfen: Reserve einplanen, alle Angaben dokumentieren.
Praxis-Beispiel:
  • Ladung: 2.000 kg auf Holzpalette, Reibwert μ = 0,4, 2 Zurrgurte, Zurrwinkel 90°
  • Erforderliche Sicherungskraft (Bremsen): Fs = (2.000 kg × 0,8 × 9,81 - 0,4 × 2.000 kg × 9,81) / (1 × 2)
  • Fs = (15.696 - 7.848) / 2 = 3.924 N pro Gurt
  • Ergebnis: Jeder Gurt muss mindestens 3.924 N LC aufweisen (→ Standardgurt LC 2.500 daN reicht nicht, stärkere Gurte erforderlich!)
FAQ – Berechnung Ladungssicherung:
  • Muss ich immer rechnen? Ja, für jeden Transport – Faustformeln sind nicht zulässig.
  • Was ist der häufigste Fehler? Reibwert wird überschätzt, zu wenig oder zu schwache Zurrmittel gewählt.
  • Welche Normen gelten? EN 12195-1 (Berechnung), EN 12195-2 (Zurrgurte), EN 12195-3 (Zurrketten), VDI 2700.
  • Darf ich verschiedene Zurrmittel kombinieren? Möglich, aber immer nach schwächstem Bauteil berechnen.
  • Wie dokumentiere ich die Berechnung? Am besten schriftlich mit Skizze, Berechnungsformeln und verwendeten Materialien.
Standards & Vertrauen:
  • Alle Zurrmittel nach EN 12195-2/-3 geprüft
  • Fachkundige Beratung zur Berechnung und Auswahl
  • Praxisnahe Checklisten & Musterdokumente auf Anfrage
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